Neubau AMAG Zuchwil

Grundwassernutzung zu Heizzwecken

Ausgangslage

Für den Neubau der AMAG in Zuchwil ist eine Grundwassernutzung zu Heizzwecken geplant. Das Areal liegt gemäss Grundwassermodell Wasseramt in den Emmeschottern. Aus Bohrungen in der direkten Umgebung ist bekannt, dass unter einer allfälligen Deckschicht grundsätzlich Kiessande anstehen, welche jedoch 3 Parzellen südlich eine mächtige, teilweise siltige Sandabfolge enthalten. Ab rund 9 – 10 m unter Terrain sind die Kiessande bei mittlerem Grundwasserspiegel (MGW) wassergesättigt. Über die Stauerkote ist nichts bekannt. Die effektive Realisierbarkeit ist mit Sondierbohrungen abzuklären.

Projektdetails

Projektdatum

1. Januar 2000

Auftaggeber

AMAG Zuchwil, Solothurn, Schweiz

Ausführungsort

Zuchwil, Kanton Solothurn, Schweiz

Website

keine

Auftrag

Die SolGeo AG erhält den Auftrag, die Machbarkeit einer Grundwasser-Wärmenutzung zu prüfen und ergänzende Untersuchungen zur Optimierung der Grundwasserrückgabe (Flowmetermessungen) durchzuführen.

Leistungen

  • Einholen von Bohrofferten inklusive Offertvergleich und Vergabeantrag.
  • Einholen der Bohrbewilligungen, Begleitung und Dokumentation der Bohrarbeiten inklusive Anordnung Ausbau der Bohrungen zu Entnahme- und Rückgabebrunnen.
  • Geologisch-geotechnische Aufnahme der Bohrkerne.
  • Begleitung und Auswertung eines zweistufigen Pumpversuchs im Rückgabebrunnen, sowie eines dreistufigen Pumpversuchs im Entnahmebrunnen.
  • Entnahme einer Grundwasserprobe und Versand der Probe ins Labor.
  • Vorbereitung und Durchführung von Flowmetermessungen inklusive Installation der Messeinrichtungen sowie der Pumpe.
  • Auswertung und Dokumentation in einem hydrogeologischen Bericht.
  • Verfassen Gesuchsformular für die Bewilligung einer Brauchwassernutzung.
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Abb. 1

Der Bohrkern des Rückgabebrunnens wird geologisch-geotechnisch aufgenommen.

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Abb. 2

Zur Prüfung der Machbarkeit der Grundwasserwärmenutzung werden in grösstmöglichem Abstand zwei Rotationskernbohrungen abgeteuft und zu Grundwasserbrunnen ausgebaut.

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Abb. 3

Ebenso der Bohrkern des Entnahmebrunnens wird geologisch-geotechnisch aufgenommen. Die Emmeschotter waren zum Zeitpunkt der Bohrung ab 8.7 m unter Terrain grundwassergesättigt. In 23.5 m Tiefe wurde der Grundwasserstauer (feinkörnige Stillwasserablagerungen) erbohrt. Ab 12 m Tiefe sind in den gut durchlässigen Kiessanden auch Schichten mit siltigeren Sanden resp. Kiesen eingelagert.

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Abb. 3

Die Bohrarbeiten werden von unseren Mitarbeitern begleitet und dokumentiert.